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Kinderbetreuung und Bildung

Finnland hat sich seit den PISA-Studien Anfang der 2000er einen Namen als Musterland der Bildung gemacht. Die meisten Kinder und Jugendlichen werden in kommunalen Einrichtungen betreut und geschult. Private Kindertagesstätten und Schulen sind vergleichsweise selten.

Dabei hat jedes Kind laut Gesetz das Recht auf kommunale Kinderbetreuung. Der Anteil der Ein- bis Sechsjährigen, die in einer Kita betreut werden, liegt bei über 60 %. Drei Viertel dieser Kinder besuchen einen kommunalen Kindergarten.

Finnland verfügt über ein einheitliches Schulsystem. Alle Schüler besuchen die ersten neun Jahre lang eine Gemeinschaftsschule bzw. Grundschule (auf Finnisch peruskoulu), die meist von der Kommune betrieben wird. Erst mit 16 müssen sie die Entscheidung treffen, ob sie sich bei der gymnasialen Oberstufe bewerben wollen, die zum Abitur führt, oder bei einer Berufsschule. 

In Finnland muss jeder Grundschul- und Gymnasiallehrer einen Universitätsabschluss haben. Der Lehrerberuf ist äußerst beliebt und weniger als jeder zehnte Bewerber wird zur Lehrerausbildung angenommen.   

Weitere Informationen: Dienstbereich für Erziehung und Bildung



18.07.2019 15:00