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Gesundheitszentren

Zuständig für die Organisation der Gesundheitsdienste sind laut Gesetz die Kommunen. Die Grundversorgung wird primär in den kommunalen Gesundheitszentren bzw. Polikliniken erbracht.

Jedem Einwohner Helsinkis ist ein Gesundheitszentrum zugewiesen, das in der Nähe seines Wohnorts liegt. Dieses „eigene“ Gesundheitszentrum ist die erste Adresse, wenn man ärztliche Behandlung braucht. Patienten, die weitere spezielle medizinische Behandlungen benötigen, werden durch das Gesundheitszentrum in die Universitätskliniken des Krankenpflegebezirks HUS überwiesen.  Die Einwohner haben außerdem Anspruch auf kommunale Zahnpflege.

Die Gesundheitszentren haben i. d. R. von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten sind die Notaufnahmen in den Krankenhäusern Haartman (Haartmaninkatu 4, 00290 Helsinki) und Malmi (Talvelantie 6, 00700 Helsinki) aufzusuchen. Die Notaufnahme für Kinder und Jugendliche befindet sich in der Lastenklinikka (Kinderklinik; Stenbäckinkatu 11, 00290 Helsinki). Die Unfallklinik ist im Krankenhaus Töölö (Töölönkatu 40, 00260 Helsinki) untergebracht.

Alle Besitzer einer Europäischen Krankenversicherungskarte (Bürger der EU) können öffentliche Gesundheitsdienste in Anspruch nehmen. Auch Privatärzte sind in Helsinki reichlich vorhanden. Die durch eine privatärztliche Behandlung entstandenen Kosten werden nicht durch die finnische bzw. europäische Krankenversicherung erstattet.

Arbeitnehmer haben in der Regel das Recht auf betriebliche Gesundheitsfürsorge. Zuständig für die Krankenversorgung der Studierenden ist der studentische Gesundheitsdienst YTHS.

Die städtischen Gesundheitszentren und Krankenhäuser sowie Zahnärzte findet man auf der Service-Karte.

Weitere Informationen: Dienstbereich für Gesundheit und Soziales



07.09.2018 09:37